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Der Kulturverein - die Entstehung
Mit einem Schlag 32 Gründungsmitglieder
Schöppenstedt. Seit mehr als zehn Jahren sorgt der Kulturverein Schöppenstedt dafür, dass in der Eulenspiegelstadt nicht nur
“Schabernack" getrieben, sondern den Bürgern auch ein abwechlungsreiches kulturelles Programm geboten wird. Ob Theater, Musik oder Comedy - der Kulturverein sorgt immer dafür,
dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Selbst bei den unterschiedlichsten Festivitäten und Veranstaltungen der Kleinstadt am Elm, ist der Verein immer wieder anzutreffen. Ohne ihn
würde in Schöppenstedt eine Lücke entstehen, die sicherlich nicht so schnell zu schließen wäre, aber wie ist der Kulturverein eigentlich entstanden?
Als Ende der 80-er Jahre die Planungen für die Eulenspiegel-Halle begannen, überlegte Bürgermeister Karl-Heinz Mühe, damals noch Landtags- und Stadtratsabgeordneter, wie man
die Halle mit Leben füllen könnte. Seine Idee - ein Kulturverein. „Es gab in den 50-er/60-er Jahren schon einmal einen Kulturverein in Schöppenstedt, aber der hatte sich darauf
spezialisiert, die historische Entwicklung der Stadt zu fördern", erinnert sich Mühe. Es sei klar gewesen, dass die Kulturarbeit nicht vom Rat aus gestaltet werden sollte, sondern
parteipolitisch unabhängig von Privatleuten organisiert werden müsse, erklärt der Bürgermeister. Daraufhin habe er begonnen, nach Interessenten zu suchen und gleich guten
Anklang gefunden. Es war bereits das Jahr 1990, als der Bürgermeister den Gründer der Schöppenstedter Seniorentanzgruppe Herbert Hass ansprach, ob er nicht Lust hätte, bei einem
Kulturverein mitzuwirken und der wiederum hörte sich in seinem Bekanntenkreis um. Ein Jahr später, im Juni 1991 war es dann soweit, der Kulturverein wurde ins Leben gerufen und hatte
mit einem Schlag 32 Gründungsmitglieder. „Alle Mitglieder hatten sich bewusst für den Verein entschieden, um organisierte Kulturveranstaltungen bieten zu können, denn auch vor Ort war
ein Bedürfnis danach zu spüren", erzählt Hass, der seit der Gründung Vorsitzender des Kulturvereins ist. Als dann die Arbeiten an der Eulenspiegel-Halle begannen, wurde der Bau
einer Bühne mit entsprechender Technik in die Planungen mit einbezogen. Da diese auch für Theateraufführungen geeignet sein sollte, holte man sich Rat bei der Landesbühne Hannover.
Die Mitglieder des Kulturvereins jedoch wollten mit dem Beginn ihrer Arbeit nicht bis zur Fertigstellung der Halle warten und luden einen Komödianten ein, der in der Grundschule
auftrat. Kurze Zeit später wurde dann auf dem Saal der Gaststätte „Zum Zoll" ein Jazzfrühschoppen veranstaltet. Im Frühjahr 1992 wurde die Eröffnung der Eulenspiegel-Halle
gefeiert. Ein Chor und das Orchester der Musikschule Helmstedt präsentierten „Musikalische Eulenspiegeleien", die Schöppenstedter Kinderfolkloregruppe trat auf und die Halle war bis zum
Zerplatzen gefüllt. „Da zeigte sich das erste Mal, welche Möglichkeiten die Eulenspiegel-Halle bot", so Hass. Aber es habe auch lange Zeit Kritiker gegeben, die daran gezweifelt hätten, ob
die Halle überhaupt nötig sei. Ob die Kritiker Recht behielten, lesen Sie hier in der Fortsetzung:
Immer und überall engagiert
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Der heutige Vorstand des Kulturvereins (v. I.): Karl-Siegfried Bottke, Lothar Führmann, Jürgen Bode,
Martina Behrens (Geschäftsführerin), Ute Söchtig, Herbert Hass (Vorsitzender), Monika Roloff und Karl Gerecke. Nicht im Bild: Carola Mohr und Otto Gebensleben. Technische Betreuung: Manfred Klages
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Im Gespräch mit dem Nordharzer Städtebundtheater (Herrn Jabusch): Wir (Martina Behrens, Herbert
Hass) planen für die neue Saison!
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Schöppenstedt. Nachdem die Eulenspiegel-Halle 1992 nun
endlich fertig und bespielbar war, begann der Schöppenstedter Kulturverein, seine Arbeit zu intensivieren und legte ein Programm für das Winterhalbjahr fest. Ziel war es, den Bürgern der
Eulenspiegel-Stadt sowohl Musik als auch Schauspiel, Amateur- und Kindertheater anzubieten. Von September 1993 bis April 1994 organisierte der Kulturverein ganze 17 Veranstaltungen. Sieben
davon waren Theateraufführungen. „Wir hatten Kontakt zu Schauspielgruppen in Satzgitter, Quedlinburg, Halberstadt und Hannover", erzählt der Vorsitzende des Kulturvereins Herbert
Hass. Höhepunkt des Jahres sei der erste Silvesterball gewesen. Auch ein Theater-Abonnement habe man erstmals angeboten, das sehr gut angenommen worden sei. Der „Kulturkalender", in dem
alle Veranstaltungen in Wort und Bild beschrieben sowie Kontaktadressen zu finden waren, erschien 1993 ebenfalls zum ersten Mal. „Es gäbe eine Auflage von 5000 Stück, die wir in
Schöppenstedt und den Nachbargemeinden verteilten", so Hass. Nach einigen Jahren musste die Produktion des Programmhefts allerdings eingestellt werden, da die Kosten das Budget des
Vereins überschritten. 1994 ging es genau so rasant weiter wie in dem Jahr zuvor. Auf dem Programm des Kulturvereins standen neben dem Schauspiel „Der Revisor", der Komödie „Pygmalion"
und dem Musical „Heute Abend Liebe", unter anderem auch das erste Neujahrskonzert mit dem Orchester des Städtebundtheaters Halberstadt. „Wir haben von Anfang an auch viel Wert darauf
gelegt, den Kontakt zu den Schulen und Kindergärten aufzubauen, darum zeigten wir auch das Märchen “Der Froschkönig”, erzählt Hass.
Um die Stücke auszusuchen, die in Schöppenstedt gezeigt werden sollten, fuhr der Vorstand des Kulturvereins regelmäßig zu Theaterbesuchen in andere Städte. „Wenn uns ein Stück gefallen
hat, haben wir mit den Schauspielern gesprochen und sie gebucht. Es hat uns immer viel Freude gemacht, diese Gespräche zu führen", so der Vorsitzende. Selbst die “GEMA" habe der Verein
besucht und sich persönlich vorgestellt. “Wir sind mit ziemlichem Schwung an die ganze Sache herangegangen'', sagt Hass. Man habe nicht gewusst, wie die Veranstaltungen angenommen
würden, sei aber auf großes Interesse der Bürger gestoßen. „Mit der Zeit hat das ein wenig nachgelassen", bedauert der Vorsitzende. Heute habe der Verein ein festes Publikum von rund
100 Personen. Man habe versucht, Kontakt mit dem Publikum aufzunehmen und habe unter anderem die Vereine kontaktiert. „Wir wollten hören, welche Wünsche die Leute haben". 1995 fand
daraufhin der erste Weihnachtsbasar statt gefolgt vom Osterbasar im Jahre 1996. Mittlerweile gehören dem Schöppenstedter Kulturverein 132
Mitglieder an. In regelmäßigen Versammlungen stellt der Vorstand des Vereins ein Programm für die nächste Saison auf, über das bei einer Mitgliederversammlung entschieden wird. Zudem
kümmert man sich um Werbung für die Veranstaltungen, unternimmt Mitgliederfahrten, verteilt Plakate und pflegt sowohl die Internetseite der Vereins als auch die Freundschaft zur
kulturinteressierten Bürgern der Partnerstadt Barby. Doch das ist noch nicht alles, was der Verein auf die Beine stellt. Ob beim Maibaumaufstellen, dem
Stadtfest oder dem Stephanus-Markt - egal, was in Schöppenstedt los ist, die Mitglieder des Kulturvereins sind überall an zutreffen und immer engagiert.
Neugierig geworden? Wer Interesse an den Veranstaltungen des Kulturvereins hat oder gar Mitglied werden möchte, kann sich an den Vorsitzenden des Vereins, Telefon 05332/2955, wenden.
Jessica Schindler im Wolfenbüttler Schaufenster vom 6. und 8. Februar 2004. Einen Zeitungsbericht von 1991 zur Gründung lesen Sie hier
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von Anfang an dabei: Manfred (Manni) Klages
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Warum es bei uns - zumindest mit der Technik - niemals Schwierigkeiten gibt? HIER ist die Antwort .....................................................................
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Weitere Pressestimmen zum Kulturverein: - einzelne Veranstaltungen werden unter “Presse” und “Archiv” besprochen -
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Operettencafé und Illusionen in der Eulenspiegelhalle Programm des Schöppenstedter Kulturvereins 2003/04
Schöppenstedt. Trotz sinkender Mittel: dem Kulturverein ist es wieder gelungen, ein attraktives Programm für die kommende Saison
zusammenzustellen. Gleichzeitig mit diesem Artikel erscheint die Planung unter <http://elm-asse-kultur.de/kultverein>, zusammen mit stets aktuellen Ankündigungen, Rückblicken und Kommentaren.
Nach der Theaterfahrt zum Musical Hair (leider ausgebucht) bereichert der Verein Beiträge der Stadt zum Thema „Schöppenstedt als Buch“. Hier
werden, über den Ort verteilt, Eulenspiegelhistorien in Form von Objekten und Happenings dargestellt. “Good News - Gospels und Spirituals” bietet ein
Abend am 27. September, für den der bekannte Pianist und Allround-Künstler Gottfried Böttger gewonnen werden konnte. Die Veranstaltungen werden mit
einer “Show der Illusionen” fortgesetzt, in der der bekannte Magier Tobi Reichstein, der bereits am 12. September eine Kostprobe seiner Fähigkeiten auf
dem Markt gibt, Einblicke in sein umfangreiches Können gewährt. Es folgen vier Veranstaltungen des Nordharzer Städtebundtheaters: die Pariser
Gesellschaftskomödie “Die Affäre Rue Lourcine” (29.11.2003 19:30), welche Gedächtnislücken nach einem feucht-fröhlichen Klassentreffen füllt, eine
Weihnachtsgeschichte “Die Verzauberten Brüder” (17.12.2003, 15:00), das traditionelle Neujahrskonzert (nur hier pünktlich zum 01.01.2004!; 19:30), ein
vom Theaterensemble gestaltetes kleines Operettencafé (“Wiener Operettencafé”, 31.01.2004, 19:30) und der berühmt-berüchtigte “Reigen” von Arthur
Schnitzler (06.03.2004, 19:30). Unterbrochen wird diese Serie vom Sankt-Stephanus-Markt (06.12.2003, 13:30) und kulinarischen Spezialitäten zu einem
Französischen Abend (07.02.2004, 19:30). Am 12.03.2004, 19:30 folgt die Mitgliederversammlung des Vereins und am 21.03.2004 ab 11:00 der
Osterbasar. Dieser und alle um 19:30 beginnenden Veranstaltungen finden in der Eulenspiegelhalle Schöppenstedt, Wallpforte statt. Allen Mitgliedern und Interessenten sagt der Verein wie immer: Herzlich willkommen!
Nachdruck aus den Wolfenbüttler Nachrichten, 16. August 2003
Kulturverein im Internet Schöppenstedt: Mitgliederversammlung 2004 und Wahlen Von Bengt Hagelstein
Der Kulturverein Schöppenstedt hat einen eigenen Intemetauftritt. Ihn stellte Jürgen Bode während der jüngsten Mitgliederversammlung vor. Das
weitere Programm: Rückblick auf die Facetten der Kulturarbeit des vergangenen Jahres und Planungen für die Zukunft sowie die Wahl eines neuen
Vorstands, wobei es hier in allen Bereichen außer der „Partnerschaftspflege Athis", den künftig Gudrun Grodd übernimmt, zu Wiederwahlen kam.
Der Vorstand des Kulturvereins Schöppenstedt: (von links) Herbert Hass (Vorsitzender), Jürgen Bode (Presse), Heike Herrmann (stellvertretende
Kassiererin), Carola Mohr (1. Kassiererin), Lothar Führmann (Grafik, Design), Martina Behrens (Geschäftsführerin), Ute Söchtig (Basare), Monika Roloff (Rat der Stadt), Karl-Siegfried Bottke (Beisitzer) und Gudrun Grodd (Partnerschaftspflege Athis). Nicht im Bild: Karl Gerecke (Rat der Stadt). Technische
Betreuung: Manfred Klages Foto: Bengt Hagelstein
Französischer Netzauftritt Zunächst stellte Jürgen Bode die neue Internetpräsenz des Kulturvereins vor. Ab jetzt kann jeder Interessierte den Verein unter der Adresse „http://Kultverein.de.vu" besuchen und sich informieren. Auf der Seite findet sich neben einer Schilderung der Vereinsgeschichte, Informationen zu
den in der Vergangenheit stattgefundenen Aktivitäten und Bildern, der aktuelle Kulturkalender, den man sich als zusätzlichen Service als Druckversion für Word herunterladen kann. Im Hinblick auf die Partnerschaft mit Athis ist die Seite auch ins Französische übersetzt verfügbar
(http://AssCult.de.vu).
Beim Bericht über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres wurde ein zum größten Teil positives Ergebnis gezogen. Allein die zu geringen
Besucherzahlen bei einigen Veranstaltungen wurden bedauert. So kamen zum Konzert von Gottfried Böttger nur 42 Besucher. Trotz der durch die
Einnahmeausfälle schwierigeren Haushaltslage blickt der Verein hoffnungsvoll in die Zukunft und hat sich nach den Projekten der vergangenen Jahre auch für 2004/2005 viel vorgenommen*.
Ute Söchtig sagte, dass die Zahl der Aussteller beim Osterbasar von 23 auf 30 gesteigert werden konnte. Erneut wird es unter anderem mit einer
Bastelaktion und einem Kettenkarussell vor der Halle ein umfangreiches Rahmenprogramm geben. Der Sankt Stephanusmarkt wird auf Sonntag.
28. November, vorverlegt, damit man nicht mit den zahlreichen Weihnachtsmärkten in Konflikt komme, so Söchtig. Es wird eine Theaterfahrt nach Thale unternommen, um eine Premiere zu erleben. Im Juli kommen im Rahmen der Freundschaft mit der
französischen Stadt Athis Besucher von dort für einige Tage nach Schöppenstedt.
Auszug aus der Wolfenbüttler Zeitung vom 15.03.2004
Der Kulturverein möchte sich an dieser Stelle bei Herrn Hagelstein für sein Interesse, die professionelle Aufarbeitung der Materie und die Überlassung
der Digitalaufnahme bedanken. Wir freuen uns auf künftige Besuche!
*) Einige der im Urtext angesprochenen Beiträge mussten aus Kostengründen kurzfristig aus dem Programm genommen werden, was der
Kulturverein sehr bedauert. Wir haben diese schmerzlichen Lücken neu zu gefüllen, so zum Beispiel durch Theaterfahrten nach
Magdeburg und Veranstaltungen in regionalen Gasthäusern. Helfen Sie uns durch Ihr Interesse an unserem Angebot!
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„Wir sind ein kleiner, intakter, engagierter Kreis” Mitgliederversammlung 2007
Kulturverein Schöppenstedt zweimal auf großer Fahrt Von Tobias Wagner
SCHÖPPENSTEDT. Damit es ein gutes Programm und ebensolche Beschlüsse gibt. ist es Herbert Hass wichtig, was die
Mitglieder des Kulturvereins zu sagen haben. „Ein Austausch ist wichtig", so der Vorsitzende.
So wurde während der Mitgliederversammlung auch über das Programm dieses Jahres abgestimmt - und es wurde einstimmig für gut befunden. Ein großer Punkt ist im Mai eine Reise
auf Eulenspiegels Spuren nach Dänemark.
Es soll herausgefunden werden, was Till beim König von Dänemark so gut gefallen hat, dass er sein Wanderleben aufgeben wollte. Und es soll der Maler Adi Holzer besucht werden, dessen hintersinnige Eulenspiegel-Interpretationen im Schöppenstedter Museum hängen und dem 2004 die Sonderausstellung „Zirkus Eulenspiegel" gewidmet war. Der Zuspruch zur Reise sei so gut, dass der Bus bereits so gut wie voll sei.
Die zweite große Reise wird nach Frankreich gehen. Athis, Schöppenstedts Partnerstadt, soll besucht werden. Auch hier wird eine große Gruppe dabei sein. Die Bürgerwehrund das
Jugendzentrum haben ihre Teilnahmen zugesagt. Im vergangenen Jahr kam es zu neuen Kontakten mit den beiden Gruppen und den Freunden aus Frankreich. Bei den Feierlichkeiten anlässlich des
20-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurden die Kontakte geknüpft.
Überhaupt sei rückblickend das Fest äußerst gut angekommen. Die Beteiligung seitens der Bevölkerung und der Vereine sei groß gewesen.Die Organisation sei ein „großer Kraftakt" gewesen, der sich aber gelohnt habe. „Um die Kontakte weiterzutragen ist es auch sehr schön,dass sich auch vermehrt die Jugendlichen austauschen", freute sich Hass. Weiter wird es in diesem Jahr viele kleinere Veranstaltungen geben. Vermehrt finden diese im Eulenspiegelmuseum statt. Auch am Tetzelstein wird es wieder einiges geben, ebenfalls in der Eulenspiegelhalle. Ein Jazzfrühshoppen, eine Musik-Revue, eine Theaterfahrt nach Magdeburg und ein Weihnachtsmärchen sind Beispiele. Beim Märchen wird derzeit noch gerungen. Das Wittener Kinder- und Jugendtheater, das 2006 schon für Spaß sorgte, hat kaum noch Termine frei. Aber man sei am Verhandeln.
Während der Mitgliederversammlung dankte Vorsitzender Hass vor allem den fleißigen Helfern für ihren Einsatz. „Wir sind ein kleiner, intakter, engagierter Kreis und das freut mich." Wolfenbüttler Zeitung, 19. März 2007
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Mitgliederversamm- lung am 22. Februar 2008; Vorstellung des Programms 2008/09, Verabschiedung von Martina Behrens als
Geschäftsführerin und Neuwahlen
Monika Roloff, Jürgen Bode, Carola Mohr, Siegfried Bottke, Herbert Hass, Heike Hermann, Martina Behrens und Lothar Führmann
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Jazz, Theater und eine Kulturreise an den Rhein
Kulturverein Schöppenstedt stellt sein Programm für die Saison 2008/2009 vor
Von Tobias Wagner__
SCHÖPPENSTEDT. „Das kulturelle Leben in Schöppenstedt ist vielfältig und spannend
- deswegen lädt der Kulturverein in der neuen Spielzeit dazu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen." Das meint Vorsitzender Herbert Hass.
Es beginnt mit fröhlicher Musik aus New Orleans und Dixieland der
„Excelsior Jazzmen", die zum Jazzfrühschoppen am 26. Oktober in die Gaststätte „Zum Zoll" kommen. Für alle Freunde der
niederdeutschen Sprache gibt es am 9. November in
Sie holen die Kultur nach Schöppenstedt (von links): Jürgen Bode, Ilse Böhmer, Karl-Siegfried Bottke, Carola Mohr, Monika Roloff und Lothar
Führmann (stehend) sowie Edeltraud Patermann und Herbert Hass (kniend). Foto: Wagner
der Eulenspiegelhalle das Kishon-Stück „Der Trauschein – De Trooschien" von der Neuen Bühne Braunschweig. Zur
Eröffnung der Adventsausstellung in der Gärtnerei Arendts liest am 28. November Birgit Lauterbach aus ihrem Kriminalroman
„Der Einzelgänger", der in der Samtgemeinde Schöppenstedt spielt.
Neue Eulenspiegeleien werden am 5.
Dezember im Eulenspiegel-Museum von Andreas Hartmann vorgetragen. Für die Kinder der Samtgemeinde spielt die Komödie am Altstadtmarkt aus Braunschweig „Michel aus Lönneberga" am 17. und 18. Dezember in der
Eulenspiegelhalle. Die Schulen und Kindergarten sind dazu wieder eingeladen. Zum Jahresanfang am 1. Januar 2009 begrüßt
das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters alle Musikfreunde mit dem Neujahrskonzert. Im Eulenspiegel-Museum gastiert am 20. Februar der Liedermacher Dieter Hutmacher mit Liedern und Versen über den weltbekannten Narren. “In
diesem Jahr wird ein Kombi-Abonnement mit zwei Veranstaltungen in der Eulenspiegelhalle und vier im Theater Magdeburg angeboten", so Hass. Das Ballett Steps2Beethoven am 4. Oktober, das Musical
„Jesus Christ Superstar" am 11. Dezember, das Musical My fair Lady am 4. Februar 2009 und die Oper Turandot am 1. April werden besucht. In der
Eulenspiegelhalle in Schöppenstedt spielt das Altmarktheater aus Stendal am 25.Januar 2009 die musikalische Revue über die
„Comedian Harmonists". Am 7. März gibt es die Komödie „Der Ferienkönig"
von Heinz Ehrhardt. Zum Abschluss der
Saison wird eine Busreise in Zusammenarbeit mit dem Eulenspiegel-Museum geben. Vom 21. bis 24. Mai 2009 begibt man sich
„Auf Eulenspiegels Spuren an den Rhein". Unter der bewährten Führung von Till-Kenner Professor Alexander
Schwarz geht es nach Limburg, Köln und Mainz
Anmeldung: Weitere Information bei Herbert Hass, (05332)2955, www.kulturvereinschoeppenstedt.de.vu
Karten: Lotto Ebbers und Elektro Witzel, beide Schöppenstedt.
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Start mit „Dit un dat op platt"
Schöppenstedter Kulturverein stellt neues Programm vor - Wieder Theaterabonnement für fünf Veranstaltungen
Von Udo Starke
SCHÖPPENSTEDT. Der Schöppenstedter Kulturverein unter der Regie von Herbert Hass hat sein neues Programm vorgestellt. In der Zeit bis Mai 2010 werden insgesamt 14 Veranstaltungen angeboten.
Den Auftakt macht am Samstag, 19. September, 19.30 Uhr, in
der Waldgaststätte Tetzelstein der Arbeitskreis um Friedrich Langenheim aus Königslutter. Aufgeführt werden unter dem Motto „Dit un dat op platt
" Sketche, Dönekens und Lieder. „Plattdeutsche Sprache wird in der Region immer noch gern
gehört und gesprochen", sagt Kulturverein-Vorsitzender Herbert Hass. Auch in diesem Jahr bietet die Institution, die 125 Mitglieder
zählt, wieder ein Theaterabonnement mit fünf Vorführungen an. Die erste AboVeranstaltung zeigt das Laientheater Ingeleben am 28. November in der Schöppenstedter Eulenspiegelhalle. Auf die
Bühne wird die Kriminalkomödie „Der allerletzte Tango" gebracht. Kurz vor Weihnachten, 11. Dezember, geht es dann erstmalig
nach Halberstadt. Auf dem Programm steht das Musical „Hello Dolly". Am 17. Januar gastiert die Komödie am Altstadtmarkt mit der Räuberkomödie „Das Wirtshaus im Spessart" in Schöppenstedt. Den Abo-Reigen setzt am 21. Februar das Nordharzer Städtebundtheater fort. Gespielt wird „Die Nacht
ist nicht allein zum Schlafen da". Zum Abschluss fährt der Theaterbus ein zweites Mal nach Halberstadt, um das Stück „Arsen und Spitzenhäubchen
" zu sehen. Das Kindertheater in der Vorweihnachtszeit richtet sich an alle Kindergärten und Schulen mit dem Stück „Peter Pan
" und seine fantastischen Erlebnisse. Am 16. und 17. Dezember sind drei Vorführungen in der Eulenspiegelhalle geplant.
Nicht zu kurz kommen die Jazz-Freunde. Bereits am 25. Oktober, 11 Uhr, steigt in der Gaststätte „Zum Zoll" ein Jazzfrühschoppen mit den „Excelsior Jazzmen
“, die bereits im vergangenen Jahr begeisterten. Des Weiteren bietet der Kulturverein in der neuen Spielzeit auch Lesungen mit Musik und ein Schülerkonzert
der Kreismusikschule an. Eine Autoren- und Buchmesse
im April rundet das umfangreiche Programm ab. Der komplette Kulturkalender liegt in den Schöppenstedter Geschäften aus.
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Jahreshauptversammlung des Kulturvereins:
Vorstand war neu zu wählen
Schöppenstedt. Ein umfangreiches Programm hatte der Schöppenstedter Kulturverein auf seiner Jahreshauptversammlung am
vergangenen Freitag zu absolvieren. Neben den Berichten des Vorstands standen die Neuwahl des Vorstandes, der Haushalt 2010 und
die Vorstellung des Programms 2010/2011 auf der Tagesordnung.
Durchweg positiv fielen die Berichte des Vorstands aus. Pressesprecher Jürgen Bode brachte seinen Vereinskollegen die Internetseiten
näher. Er verwies auf zahlreiche Informationen zum Verein und zum Programm und empfahl, einmal in dem umfangreichen Archiv zu
stöbern. Dabei lieferte er zudem einen kleinen Überblick über die zurückliegenden Veranstaltungen.
Vervollständigt wurde dieser Bericht vom ersten Vorsitzenden Herbert Hass. „Die Besucherzahlen sind noch einmal gestiegen." Vor
allem die Theaterveranstaltungen in der Eulenspiegelhalle lägen mit durchschnittlich 150 Besuchern weit über den Erwartungen. Der
Grund für den Erfolg läge im Konzept. Da die Vorstellungen stets am Nachmittag stattfinden und es zudem Kaffee und Kuchen gebe,
würden auch viele Senioren das „Schöppenstedter Theater" besuchen.
Positives konnte Hass zudem über die Kooperationen mit dem Eulenspiegel-Museum berichten und über die Veranstaltungen zum
Beispiel auf dem Tetzelstein. Und großer Beliebtheit erfreuten sich auch die Fahrten zum Feuerwerk in Hannover und die Exkursionen auf den Spuren Eulenspiegels.
Nach der Entlastung des Vorstands musste selbiger neu gewählt werden. Carola Mohr kandidierte als Kassenwartin nicht wieder und
wurde mit einem Blumenkörbchen vom Vorstand verabschiedet. Im Amt bestätigt wurde der erste Vorsitzende Herbert Hass. Zum
zweiten Vorsitzenden und Kassenwart wurde Matthias Klages gewählt, zweite Kassenwartin ist Heike Hermann. Auch Pressesprecher
Jürgen Bode wurde wiedergewählt. Die drei Beisitzer heißen Karl-Siegfried Bottke, Lothar Führmann und Edeltraud Patermann.
Hass dankte im Namen des alten und neuen Vorstands für das Vertrauen der Mitglieder und kündigte an, dass es für ihn die letzte
Amtszeit sein werde. „Ich trete in zwei Jahren nicht wieder an." EK
Schaufenster, 14. März 2009
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Jahreshauptversammlung des Kulturvereins: „”Wir fühlen uns als Kulturverein mittendrin"
Schöppenstedt. In einem “Nicht-Wahljahr” widmete sich der
Schöppenstedter Kulturverein in seiner Jahreshauptversammlung vor allem dem Kulturprogramm, dem des vergangenen Jahres und des laufenden, sowie der Arbeit, die der Verein leistete.
Dabei kam der Vorsitzende des Kulturvereins, Herbert Hass, zu einem positiven Fazit: „Wir werden von den Schöppenstedtern sehr positiv
wahrgenommen. Wir fühlen uns als Kulturverein mittendrin." Die Veranstaltungen würden gut besucht und das in allen Veranstaltungsorten, die sich der Kulturverein „zu eigen" gemacht habe. Dazu gehörten neben
der Eulenspiegelhalle immer wieder auch die Gastronomen in Schöppenstedt. Mit der Gärtnerei Arendts habe der Verein zudem einen ungewöhnlichen Ort gefunden, der sich aber ganz besonders für
Lesungen eigne. „Und auch die Zusammenarbeit mit dem Till-Eulenspiegel-Museum hat sich in all den Jahren bewährt", so Hass.
Die Arbeit des Vorstands und der aktiven Mitglieder sei vielfältig und umfangreich. „Wir kümmern uns früh im Jahr um den
Veranstaltungskalender, schreiben regelmäßig alle Mitglieder und Vereine an, hängen Plakate auf und sorgen für Presseöffentlichkeit." Zudem werde die Internetseite intensiv gepflegt, auf der nicht nur die aktuellen, sondern auch zurückliegende Veranstaltungen zu finden seien.
Einen wichtigen Beitrag leisteten die vielen Ehrenamtlichen, die immer mit anfassten und ohne die der Kulturverein nicht arbeiten könnte.
Hass erinnerte an Veranstaltungen vergangenen Jahr. Dabei hob er die Kontakte zu den Partnerstädten hervor. Besuche habe es in Barby und
Athis in Frankreich gegeben. „Wir sind zahlreich nach Athis gefahren, um das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerstadt mit zu feiern." Dabei
sei es inzwischen selbstverständlich, dass sich auch andere Vereine daran beteiligten.
Zum Abschluss konnten sich die Mitglieder einen Überblick über die Veranstaltungen der Saison 2011/2012 verschaffen. Auf dem
Kulturvereinsprogramm stehen zum Beispiel ein Open Air-Konzert auf dem Tetzelstein, der beliebte Jazzfrühschoppen und Theateraufführungen
in der Eulenspiegelhalle. „Im Sommer werden die Freunde aus Frankreich bei uns zu Gast sein", freut sich Hass. „Und im kommenden Jahr
planen wir mit Barby zusammen eine große Faschingsparty in der Eulenspiegelhalle." EK im Schaufenster am 13. März 2011
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Karten-Vorverkauf:
- Lotto-Ebbers, Steinweg 20, 38170 Schöppenstedt (Tel. 05332-2624)
- SP Ralph Witzel (vorm. Elektro-Prange) Markt 7, 38170 Schöppenstedt (Tel. 05332-1896, Fax -4439)
Restliche Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Mitglieder erhalten den Preisnachlass an der Abendkasse ausgezahlt
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Bankverbindung:
Volksbank Wolfenbüttel eG BLZ: 270 925 55 Kto.: 805 897 000
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Vorsitzender: Herbert Hass Lahweg 14, 38170 Schöppenstedt Tel.: 05332-29 55; akhass@t-online.de
Geschäftsführer: Matthias Klages Helmstedter Str. 2, 38120 Schöppenstedt Tel.: 05332-521599; klagesm@gmx.de
Presse und Internet (bis 03.09.2011): Juergen Bode Küblinger Ring 22, 38170 Schöppenstedt/Küblingen Tel.: 05332-6228; juergenbode@t-online.de FAX 0321 2106 7542 / (0049 321 2106 7542)
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